THC Vape legal? Die Rechtslage in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Kurz gesagt: In Deutschland darfst du ab 18 begrenzte Mengen Cannabis besitzen, und dazu zählt auch THC-Destillat, das aus der Cannabispflanze gewonnen wurde. Einen legalen Laden oder Onlineshop für THC Vapes sieht das Gesetz aber nicht vor, und die Einfuhr von Cannabis aus dem Ausland ist verboten. In Österreich und der Schweiz sind THC Vapes verboten.

Hier findest du die Fakten aus dem Konsumcannabisgesetz (KCanG) und aus den Gesetzen in Österreich und der Schweiz, Stand Oktober 2026. Das ist eine Zusammenfassung der Gesetzeslage, keine Rechtsberatung.

Das Wichtigste auf einen Blick

DeutschlandÖsterreichSchweiz
Besitz ab 18bis 25 g unterwegs, bis 50 g zu Hauseverboten (SMG)bis 10 g für den Eigenkonsum nicht strafbar
Bezugnur als Mitglied einer Anbauvereinigung (Blüten, Haschisch)verbotennur in Pilotversuchen
Einfuhr, auch per Postverboten (§ 34 KCanG)verbotenverboten (BetmG)
Am SteuerGrenzwert 3,5 ng/ml BlutserumFahren unter Drogeneinfluss verbotenGrenzwert 1,5 µg/l Blut

Was regelt das KCanG?

Seit dem 1. April 2024 gilt in Deutschland das Konsumcannabisgesetz (KCanG). Cannabis steht seitdem nicht mehr im Betäubungsmittelgesetz. Für medizinisches Cannabis gibt es ein eigenes Gesetz, das Medizinal-Cannabisgesetz (MedCanG).

Wichtig für Vapes: Das KCanG zählt zu „Cannabis“ nicht nur Pflanzen, Blüten und Harz, sondern auch die Cannabinoide daraus und Zubereitungen wie Lösungen und Gemische (§ 1 Nr. 8 KCanG). Ein aus der Pflanze gewonnenes THC-Destillat ist also Cannabis im Sinne des Gesetzes. Synthetisch oder halbsynthetisch hergestelltes THC fällt dagegen nicht unter diese Definition. CBD ist von dieser Definition ausgenommen. Cannabinoide selbst aus der Pflanze herauszulösen, also ein Extrakt herzustellen, ist verboten (§ 2 Abs. 2 KCanG).

Wie viel Cannabis darfst du besitzen?

  • Mindestalter: 18 Jahre. Für Minderjährige bleibt der Besitz verboten.
  • Unterwegs: bis zu 25 g Cannabis für den Eigenkonsum.
  • Zu Hause: bis zu 50 g und bis zu drei lebende Pflanzen am Wohnsitz, insgesamt nicht mehr als 50 g.

Die Grenzen gelten nach Gewicht, bei Blüten nach dem Trocknen. Ein Vader Pen enthält 1 ml Destillat, das ist ungefähr ein Gramm.

Darf man eine THC Vape kaufen oder online bestellen?

Einen legalen Kauf sieht das Gesetz nicht vor. Das KCanG kennt nur zwei legale Wege zu Cannabis: den Eigenanbau und die Mitgliedschaft in einer Anbauvereinigung (Cannabis Social Club).

  • Anbauvereinigungen dürfen nur selbst angebautes Cannabis in Reinform als Marihuana oder Haschisch abgeben, persönlich vor Ort und nur an Mitglieder: höchstens 25 g am Tag und 50 g im Monat, für 18- bis 20-Jährige höchstens 30 g im Monat mit maximal 10 % THC. Vapes, Liquids oder Destillat gibt es dort nicht, und Versand ist verboten.
  • Geschäfte: Lizenzierte Fachgeschäfte für THC-Produkte gibt es in Deutschland nicht. Handel mit Cannabis bleibt verboten.
  • Bestellung aus dem Ausland: Die Einfuhr von Cannabis ist verboten (§ 2 Abs. 1 KCanG) und nach § 34 KCanG strafbar, mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe. Eine Ausnahme für kleine Mengen gibt es dabei nicht, auch nicht für ein Paket per Post.

THC aus der Apotheke: Medizinalcannabis auf Rezept

Neben dem KCanG gibt es den medizinischen Weg. Seit April 2024 regelt das MedCanG Cannabis zu medizinischen Zwecken: Ärztinnen und Ärzte verschreiben es auf einem normalen Rezept, ein Betäubungsmittelrezept ist nicht mehr nötig. Abgegeben wird es nur in der Apotheke, meist als Blüten zum Verdampfen oder als Extrakt. Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt die Kosten nur unter bestimmten Voraussetzungen, ein Privatrezept zahlst du selbst. Ob eine Behandlung infrage kommt, entscheidet die Ärztin oder der Arzt, nicht ein Shop.

Wo ist der Konsum verboten?

Auch wenn du Cannabis legal besitzt, darfst du es nicht überall konsumieren (§ 5 KCanG). Das gilt für Joints genauso wie für Vapes. Verboten ist der Konsum:

  • in Anwesenheit von Kindern und Jugendlichen unter 18,
  • in Sichtweite von Schulen, Kinderspielplätzen, Kinder- und Jugendeinrichtungen und öffentlichen Sportstätten (in Sichtweite, das heißt bis höchstens 100 m vom Eingang),
  • in Fußgängerzonen zwischen 7 und 20 Uhr,
  • in Anbauvereinigungen und in Sichtweite davon.

Straßenverkehr und Nachweisbarkeit

Im Straßenverkehr gilt seit August 2024 ein THC-Grenzwert von 3,5 ng/ml Blutserum (§ 24a StVG). Wer darüber liegt, begeht eine Ordnungswidrigkeit: Beim ersten Mal sind das in der Regel 500 € Bußgeld, zwei Punkte und ein Monat Fahrverbot. Für Fahranfänger in der Probezeit und alle unter 21 gilt ein Cannabisverbot am Steuer, und Cannabis zusammen mit Alkohol ist für alle tabu.

Ob du dampfst oder rauchst, ändert an der Nachweisbarkeit nichts: THC ist THC. Nach gelegentlichem Konsum ist es im Blut meist einige Stunden bis wenige Tage nachweisbar, im Urin mehrere Tage, bei regelmäßigem Konsum deutlich länger. Der Grenzwert kann auch am Tag nach dem Konsum noch überschritten sein.

Flugreisen und Grenzen

Nimm deine THC Vape nicht mit ins Ausland. Jede Grenzüberquerung ist Ein- oder Ausfuhr, und die ist nach dem KCanG verboten, auch innerhalb der EU. In vielen Ländern ist zudem schon der Besitz strafbar.

Österreich: Suchtmittelgesetz

In Österreich fällt Cannabis mit mehr als 0,3 % THC unter das Suchtmittelgesetz (SMG). Erwerb, Besitz, Einfuhr und Weitergabe sind verboten und strafbar, auch bei kleinen Mengen. Geht es ausschließlich um den Eigengebrauch, muss die Staatsanwaltschaft nach § 35 SMG unter Bedingungen vorläufig von der Verfolgung zurücktreten, mit einer Probezeit von ein bis zwei Jahren. Fahren unter Drogeneinfluss ist verboten.

Schweiz: Betäubungsmittelgesetz

In der Schweiz sind Cannabisprodukte mit 1 % THC oder mehr nach dem Betäubungsmittelgesetz (BetmG) verboten, CBD-Produkte unter 1 % THC sind erlaubt. Wer als Erwachsener beim Konsum erwischt wird und nicht mehr als 10 g dabeihat, zahlt in der Regel eine Ordnungsbusse von 100 Franken. Der Besitz von bis zu 10 g für den eigenen Konsum ist nicht strafbar, größere Mengen werden angezeigt. In mehreren Städten laufen oder liefen wissenschaftliche Pilotversuche mit legalem Verkauf an registrierte Teilnehmende. Am Steuer gilt ein Grenzwert von 1,5 µg THC pro Liter Blut, praktisch eine Nulltoleranz.

Was Vader verkauft

Vader verkauft Einweg-THC-Vape-Pens mit 1 ml THC-Destillat (1000 mg THC pro ml, 95 % Cannabinoide gesamt), ohne CBD, HHC oder THCP. Wir versenden in neutraler Verpackung nach Deutschland (3 bis 8 Werktage), Österreich (4 bis 8 Werktage) und in die Schweiz (5 bis 10 Werktage). Mehr zum Produkt findest du auf der Seite THC Vape Pen Einweg, den Unterschied zu CBD erklärt CBD vs. THC. Versand und Preise je Land: Deutschland, Österreich, Schweiz.

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Häufige Fragen zur Rechtslage

Ist eine THC Vape in Deutschland legal?

Der Besitz ist für Erwachsene im Rahmen des KCanG erlaubt (bis 25 g unterwegs, bis 50 g zu Hause), denn aus der Pflanze gewonnenes THC-Destillat zählt als Cannabis. Kauf im Handel und Einfuhr aus dem Ausland erlaubt das Gesetz dagegen nicht.

Darf ich eine THC Vape im Ausland bestellen?

Nach dem KCanG nicht: Die Einfuhr von Cannabis ist verboten und nach § 34 KCanG strafbar (Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe), ohne Ausnahme für kleine Mengen.

Gibt es THC Vapes in der Apotheke?

Medizinalcannabis gibt es nur auf ärztliches Rezept in der Apotheke, meist als Blüten oder als Extrakt. Ohne Rezept gibt keine Apotheke THC ab.

Bekomme ich im Cannabis Social Club eine Vape?

Nein. Anbauvereinigungen dürfen nur Marihuana und Haschisch in Reinform an ihre Mitglieder abgeben, keine Extrakte, Liquids oder Vapes.

Wie lange darf ich nach einer THC Vape nicht Auto fahren?

Eine feste Wartezeit gibt es nicht. Entscheidend ist der Grenzwert von 3,5 ng THC pro ml Blutserum, der je nach Menge und Gewohnheit auch am nächsten Tag noch überschritten sein kann.

Ist eine THC Vape in Österreich oder der Schweiz legal?

Nein. In Österreich ist Cannabis mit mehr als 0,3 % THC nach dem Suchtmittelgesetz verboten, in der Schweiz sind Produkte ab 1 % THC nach dem Betäubungsmittelgesetz verboten.

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